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Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne besondere Förderbedürfnisse.

Vielfalt ist in unserer Gesellschaft Normalität. Die Kinderwelt sieht sich daher als Ort der Begegnung, an dem jedes Kind in seiner Individualität wahrgenommen und entsprechend seiner Bedürfnisse gefordert und gefördert werden soll. Der Begriff “Gemeinsame Erziehung“ steht im Vorschulbereich für das Zusammenleben unterschiedlicher Kinder, die entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten, miteinander und voneinander lernen.

„Wir müssen ein Kind erst verstehen, bevor wir es erziehen“
(Paul Moor)

In der Praxis bedeutet dies für uns, eine gründliche Beobachtung des Spiel- und Sozialverhaltens des Kindes. Diese gibt Aufschluss über den Entwicklungsstand Ihres Kindes, über seine Interessen und Stärken. Beantwortet werden auch die Fragen, was möchte das Kind lernen und mit wem möchte es Kontakt aufnehmen.

Aufgrund der Erkenntnisse aus den vielfältigen Beobachtungen schafft der Heilpädagoge Angebote, in denen die Kinder, entsprechend ihrer Fähigkeiten, spielen und lernen können. Jedes Kind wird individuell begleitet, indem das jeweilige Lern- und Entwicklungstempo beachtet wird. Das Kind bekommt ausreichend Zeit, um seine Fähigkeiten und Fertigkeiten spielerisch zu üben.
Kommunikationsanlässe werden geschaffen und unterstützt. Dazu gehört der Blickkontakt, das Deuten von Mimik und Gestik und das Anbahnen von Sprache. Unterstützende Kommunikation durch Gestik oder Bildmaterial wird gegebenenfalls eingesetzt.

Basale Wahrnehmungsangebote der körpereigenen und körperfremden Sinne sowie vielfältige Bewegungsangebote und Musik machen allen Kindern Spaß und fördern Sinne und Gemeinschaft.

Unsere Projektarbeit bietet eine gute Möglichkeit, individuelle, entwicklungsgerechte und trotzdem für die Gruppe gemeinsame Angebote zu machen.
Der Gruppenraum ist bewusst so gestaltet, dass er vielfältige Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote auch im Freispiel ermöglicht.

Integration ist ein Prozess, an dem mehr oder weniger alle Kindergartenkinder beteiligt sind. Das Erklären von auffälligen Verhaltensweisen aufgrund von Wahrnehmungsproblemen schafft Akzeptanz und Verständnis und ist daher eine wichtige Aufgabe von Pädagogen und Eltern. Ebenso können Handlungsstrategien zu erfolgreichen miteinander Spielen und Kommunikation vermittelt werden. Zum Beispiel heißt das, erst Blickkontakt aufzunehmen, kurze Sätze zu sprechen oder dem Kind mitteilen, wie es hier mitspielen kann.

Ganz besonders wichtig ist der intensive, regelmäßige Informationsaustausch zwischen Eltern und Heilpädagogin hinsichtlich der Entwicklung aktueller Förderpläne und das Festlegen gemeinsamer Erziehungsziele.

Für unser integratives Erziehungskonzept sind ein Austausch und/oder die Zusammenarbeit der Pädagogen des Kindergartens mit Medizinern, Therapeuten und der Frühförderstelle wichtig. Dazu benötigen wir das Einverständnis der Eltern. Therapeutische Ansätze lassen sich so in den Kindergarten übertragen bzw. mit in den Alltag integrieren. Umgekehrt erfährt der Therapeut etwas über die Interessen, Vorlieben, Problemen oder Gruppenfähigkeiten des Kindes und kann diese in seine Therapie aufnehmen.


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