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Sprache

Sprache ist das wichtigste Verständigungsmittel zwischen den Menschen. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Durch sie ist das Kind in der Lage, seine Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken und mitzuteilen.
Die Sprachentwicklung steht dabei in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmung, Bewegung, Denkfähigkeit und dem emotionalem Wohlbefinden.
Der Erwerb und die Erweiterung der Sprachkompetenz ist ein Bestandteil der alltäglichen, pädagogischen Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung.
Die sprachliche Förderung beginnt im Elternhaus und bildet den Grundstein für die weitere Entwicklung.
Sprachförderung bei uns im Kindergarten ist allgegenwärtig und findet daher in allen Alltagssituationen statt:

- beim gemeinsamen Singen und musizieren
- bei Kleingruppenangeboten
- in Gesprächskreisen
- bei Bilderbuchbetrachtungen
- beim Turnen
- im Freispiel
- beim Wickeln
- beim An- und Ausziehen
- bei Gesprächen während der Essenzeit
- auf dem Außengelände
- bei Gesellschaftsspielen
- bei gezielt durchgeführten Angeboten
  wie „Wuppi“ oder "Faustlos"

Um zu überprüfen, welche Unterstützung jedes Kind im Laufe seiner Kindergartenzeit bei seiner sprachlichen Weiterentwicklung benötigt, sind geeignete Beobachtungsverfahren im täglichen Freispiel und bei Kleingruppenaktivitäten erforderlich. Als Grundlage dazu benutzen wir in unserer Einrichtung die Beobachtungsbögen "BaSiK" (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungs-beobachtung in Kindertagesstätten) von Renate Zimmer.
Mit Hilfe dieser Bögen erfolgt die Beobachtung zur individuellen Sprachkompetenz der Kinder nicht in einer künstlich vorbereiteten Testsituation, sondern in tatsächlichen Spielsituationen. Die Kinder werden begleitet in ihrem Spielalltag. Ziel ist es, die Sprachkompetenzen der Kinder kontinuierlich zu dokumentieren um so einen möglichen Förderbedarf rechtzeitig zu erkennen.

"Hundert Sprachen hat ein Kind!

Ein Kind ist aus hundert gemacht,
hat hundert Sprachen,
hundert Hände,
hundert Gedanken,
hundert Weisen
zu denken, zu spielen und zu sprechen.

Hundert,
immer hundert Arten
zu hören, zu staunen und zu lieben,
hundert heitere Arten
zu singen, zu verstehen,
hundert Welten frei zu erfinden,
hundert Welten zu träumen.

Das Kind hat hundert Sprachen
und hundert und hundert und hundert.
Neunundneunzig davon aber
werden ihm gestohlen,
weil Schule und die Umwelt
ihm den Kopf vom Körper trennen.

Sie bringen ihm bei,
ohne Hände zu denken,
ohne Kopf zu schaffen,
zuzuhören und nicht zu sprechen,
ohne Vergnügen zu verstehen.
Zu lieben und zu staunen
nur an Ostern und Weihnachten.

Sie sagen ihm,
dass die Welt bereits entdeckt ist,
und von hundert Sprachen
rauben sie dem Kind neunundneunzig.
Sie sagen ihm, dass
das Spielen und die Arbeit,
die Wirklichkeit und die Phantasie,
die Wissenschaft und die Vorstellungskraft,
der Himmel und die Erde,
die Vernunft und der Traum
Dinge sind, die nicht zusammengehören.

Sie sagen also,
dass es die hundert Sprachen nicht gibt.
Das Kind sagt: „Aber es gibt sie doch!“"

Loris Malaguzzi


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